Kategorie-Archiv: Allgemein

Beschwingt in ein neues Jahr!

Der nachfolgende Beitrag wird optimal mit besonderer Musik unterstützt!
Setzen Sie Kopfhörer auf und führen Sie die Übungen mit der wingwave-Musik durch. Wer den Effekt der Musik noch nicht kennt, sollte sich unbedingt die kostenfreie wingwave-App herunterladen. Eine kurze und einfache Einführung in die App finden Sie unter diesem Link: https://www.youtube.com/watch?v=0FPMUKwK8wg. Ich führe meine Selbstcoaching-Übungen mit meinem Lieblingsstück „coming home“ durch. Für jeden Geschmack und zu jedem Anlass gibt es unterschiedliche wingwave-Songs. Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie den nachfolgenden Beitrag zusammen mit der wingwave-Musik auf sich wirken…

Revue passieren lassen

Die Formulierung „etwas Revue passieren lassen“ hört man zum Ende des Jahres recht häufig. Das Wort Revue stammt aus dem Französischen und bedeutet „das noch einmal Angesehene“. Dass wir Menschen in der Lage sind, vergangenes Verhalten mental zu wiederholen und retrospektiv auszuwerten, hat eine wichtige Funktion. Durch die Evaluation von vergangenen Ereignissen sind wir in der Lage, aus Fehlern zu lernen, das Verhalten anzupassen und können uns so optimal auf die Zukunft vorbereiten.

Und nun geht es los:
Rufen Sie Bilder von sich in gelungenen Situationen vor Ihr inneres Auge. So erstellen Sie ein mentales Erfolgs- oder Glücks-Fotoalbum – selbst, wenn es keine echten Fotos gegeben hat. Schaffen Sie sich wortwörtlich ein Selbstbild, das Sie in erfolgreichen Situationen zeigt.

Zurück in die Vergangenheit! Nehmen Sie sich ein längeres Seil und legen es auf den Boden. Suchen Sie sich einen Punkt für die Gegenwart und einen, der den Zeitpunkt vor genau einem Jahr symbolisiert. Nun gehen Sie schrittweise vom jetzigen Zeitpunkt zurück. Markieren Sie die Zeitabschnitte mit besonderen Gegenständen, die Sie an wichtige Ereignisse erinnern. Diese Gegenstände können Sie direkt auf Ihrer Zeitlinie positionieren. Vergessen Sie nicht positive und negative Ereignisse zu berücksichtigen. Jede Erfahrung hat ihre Berechtigung. Wenn Sie das Jahr durchlaufen haben, blicken Sie auf das gesamte Jahr mit all den positiven und negativen Momenten zurück. Sammeln Sie anschließend schrittweise Ihre Zeitlinie wieder auf und beenden diese Übung wieder in der Gegenwart.

Nicht nur zum Ende eines Jahres bietet es sich an, innezuhalten und die eigenen Ziele zu überdenken. Ziele verändern sich und sollten von Zeit zu Zeit angepasst werden. Übrigens: Der Mensch ist das einzige Wesen, das einen Zukunftssinn hat.

Die Voraussicht – Ziele

Kennen Sie die SMART-Kriterien? Ziele sollen nach 5 Kriterien formuliert werden, sonst wird es frustig! S= spezifisch M= messbar A= aktionsorientiert R= realistisch T= terminiert. Durch diese Kriterien kann ein hinzu-Handeln aktiviert und die Ressourcen zielgerichtet eingesetzt werden. Denken Sie dran, dass unkonkrete und unrealistische Ziele zum Scheitern verurteilt sind. Und nicht vergessen: Formulieren Sie das Ziel unbedingt positiv. Anstatt „Ich möchte im Job nicht mehr so unterwürfig sein“, formulieren Sie: „Ich bin selbstbewusst“. Vermeiden Sie ebenfalls Konjunktive und nutzen die Gegenwartsform. Tun Sie so, als ob Sie schon an Ihrem Ziel wären. Tolles Add-on: Magic Words in der wingwave-App nutzen. Geben Sie den Zielzustand „Selbstbewusstsein“ ein und lassen Sie die Macht der Wörter auf sich wirken.

Wenn die Ziele SMART formuliert sind, sollten Sie reflektieren, welche Ressourcen Sie für Ihr Ziel benötigen. Welche besitzen Sie schon und welche fehlen Ihnen noch? Überlegen Sie, welche Person Sie kennen, die über diese Ressource verfügt. Diese Person soll ein Modell zum „Scheibe abschneiden sein“. Stellen Sie sich gedanklich die Umsetzung Ihres gewünschten Ziels vor und lassen das Modell den Plan schrittweise umsetzen. Beobachten Sie die Person bei der Handlung und schauen sich die Ausführung detailliert an. Nun stellen Sie sich vor, dass Sie die Rolle des Vorbilds einnehmen und selber die Handlungsabfolge bis zu Ihrem anvisierten Ziel durchführen.

Provokant gefragt: Können Sie mit den Konsequenzen leben, wenn Sie Ihre Ziele erreichen? Überlegen Sie, welche Nachteile auftreten können und wie Sie mit diesen Folgen umgehen. Das bereitet Sie optimal vor! So können Sie auch blockierenden Verhaltensweisen auf die Spur kommen, die unbewusst Sabotage üben. Vergessen Sie dabei nicht, dass diese Verhaltensweisen Ihnen nicht per-se schaden wollen, auch wenn es auf dem ersten Blick so aussehen kann.

Sogenannte „wenn- dann- Pläne“ entwickeln! Fällt Ihnen der Gang ins Fitness-Studio schwer? Wartet die Steuererklärung oder der Wäschehaufen zum Bügeln auf Sie? Erste Maßnahme: wingwave-Musik hören! Immer ein paar Minuten vor der ungeliebten Tätigkeit die wingwave-Musik auf die Ohren setzen und kurz danach loslegen. So entsteht ganz automatisch der Flow, der die Arbeit leichter macht. Zusätzlich Pläne für zukünftiges Handeln schmieden. „Wenn ich dienstags nach der Arbeit nach Hause komme, dann gehe ich zum Sport“. Durch die „wenn-dann-Pläne“ wird das Handeln mental vorbereitet und die „Hürde“ zur Aktivierung wird erleichtert.

Haben Sie drei Stühle im Haus? Bauen Sie die Stühle in einem Stuhlkreis auf und setzen Sie sich auf den ersten Stuhl. Sie sitzen nun auf dem „Träumer-Stuhl“. Visualisieren Sie Ihr Ziel und nun träumen Sie ausgiebig von der Erreichung des Ziels. Träumen Sie ohne Grenzen, schwelgen Sie in Ihren Ideen und Gedanken. Nun setzen Sie sich auf den zweiten Stuhl: Jetzt nehmen Sie die „Kritiker-Rolle“ ein. Lassen Sie sich das Ziel durch den Kopf gehen und üben Sie ordentlich Kritik an den Dingen. Fertig? Dann rauf auf den dritten Stuhl – und nehmen Sie die „Realisten-Rolle“ ein. Nun betrachten Sie das Ziel und den Weg dorthin aus dem realistischen Blickwinkel. So werden verschiedene Perspektiven in Bezug auf das Ziel eingenommen und der Weg zur Zielerreichung wird möglich gemacht!
Einige dieser Tipps finden Sie unter https://coach.xing.com/klappt-es-mit-den-vorsatzen-fur-2017/.

Ich wünsche allen Lesern ein erfolgreiches und beschwingtes Jahr 2017!

Bildquelle: www.unsplash.com

Ein Hamsterrrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter

Mittagspause! Mittagspause ist Regenerationszeit. Also mache ich es mir nach meiner letzten Klientin vor der Pause ein paar Minuten auf dem Sofa meines Büros gemütlich. Auf den Ohren die „Ding-Dong-Musik“ (In Fachkreisen wingwave-Musik genannt) hörend,  erhole ich mich für kurze Zeit und tauche gedanklich in meinen ganz persönlichen ressourcevollen Tagtraum ab. Anschließend stehe ich frisch und munter wieder auf, um meinen nächsten Klienten zu empfangen.

Als approbierte Psychotherapeutin, Coach, Trainerin und Buchautorin zahlreicher Bücher, bin ich in dem Institut tätig, das mein Mann Harry und ich vor vielen Jahren gegründet haben. Mein Kalender ist stets mit vielen Terminen gefüllt – sei es in Hamburg oder auch auf internationalen Kongressen. Natürlich muss auch ich etwas für meine Work-Health-Balance  tun!

In der Literatur wird stets der Begriff Work-Life-Balance benutzt. Aber dadurch entsteht der Eindruck, dass Arbeit und Leben sehr gegensätzliche Dinge sein können und als ob man bei der Arbeit nicht leben würde. Arbeit macht einen großen Anteil unseres Lebens aus und hat durch die Beschaffenheit einen erheblichen Einfluss auf unsere Lebensqualität. Eine Studie konnte zeigen, dass ein früherer Renteneintritt die Lebenserwartung verkürzen kann. Schon außergewöhnlich, weil man eigentlich mit der Erwartung „jetzt lebe ich“ in den Ruhestand geht und einen genau das Gegenteil erwartet.  Natürlich entwickelt sich bei vielen Menschen die Arbeit zum Stressfaktor, aber auch das Fehlen von Arbeit kann die seelische Balance irritieren. Wegen dieser zahlreichen Gründe haben wir uns entschieden, von „Work-Health-Balance“ zu reden.

Ein sehr wichtiger Grundstein für meine Work-Health-Balance ist meine Arbeit! Sie meinen, das geht nicht? Doch, gerade die Arbeit ist wichtig. Der Schlüssel ist, dass ich meine Arbeit sehr liebe. Seit über 30 Jahren gehe ich nicht mehr arbeiten, denn ich liebe, was ich mache. Viel schöner als das Wort „Arbeit“ ist das Wort „Beruf“, denn das hat etwas mit der Berufung zu tun. Das spricht dann für eine positive Motivation, wenn man seine Fähigkeiten und Leidenschaften in seiner Berufstätigkeit ausleben kann. So erhält dann die Arbeit auch automatisch einen anderen Wert und fühlt sich nicht mehr nach einer Belastung an. Sie kennen sicherlich auch, wie Sie Tätigkeiten verrichten, an denen Sie große Freude haben. Fast wie im Flug zieht die Zeit an einem vorbei oder wie der bekannte Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi  es nennt: „Flow“. Damit ist ein absolut positiver Zustand gemeint, in dem eine Tätigkeit einem sehr leicht von der Hand geht und man in dieser Tätigkeit quasi versinkt. Es gibt sogar einen Trick, wie man ungeliebte Tätigkeiten mit einem „Flow“ verknüpfen kann.

Alltagsaufgaben „im Flow” erledigen

  1. Suchen Sie sich eine Aufgabe aus, die Sie gern hinter sich hätten: Bügelwäsche, E-Mails beantworten, Hefte korrigieren, Quittungen sortieren, den Koffer für die Geschäftsreise packen. Es geht hier um Aufgaben, die einfach gemacht werden müssen – aber die vielleicht auf Ihrer persönlichen Beliebtheitsliste der Aktivitäten nicht gerade auf Platz eins stehen.
  2. Begeben sie sich mit der wingwave-Musik zunächst an einen von der Aufgabe entfernten Ort (anderer Raum, Sofa, auf jeden Fall ein paar Meter Entfernung), setzen Sie die Kopfhörer auf und hören die wingwave-Musik für zwei oder drei Minuten. In dieser Zeit pendelt sich das Aktivitätsniveau des Nervensystems auf ein angenehmes Level ein.
  3. Erst jetzt begeben Sie sich – während Sie die Musik weiterhören – in Kontakt mit Ihrer Aufgabe, fassen die Materialien an und beginnen mit der Erledigung. Die Musik läuft die ganze Zeit über die Kopfhörer weiter. Auf diese Weise verlaufen die Abläufe leicht und angenehm und Sie sind viel schneller fertig.
  4. Nach sechs bis acht Durchgängen mit dem Einsatz der wingwave-Musik verselbständigt sich der Effekt: nun hat Ihr Gehirn sich daran gewöhnt, die Abwicklung von Alltagsaufgaben mit einem Flow-Gefühl zu verknüpfen, nun wirkt der Effekt auch „einfach so“.

Wann waren Sie das letzte Mal im „Flow“? Tun Sie, was Sie lieben! Lieben Sie, was Sie tun! img_2735

„Change the change“ durch freundliche Emotionen

Bei vielen Change-Prozessen in Unternehmen oder im persönlichen Werdegang eines Menschen beschäftigen sich die Gemüter mit Daten, Fakten, Listen von Vor- und Nachteilen. Für einen gelungenen Change-Prozess ist es zusätzlich wichtig, die Emotionen der Menschen zu coachen, damit sie mit einer stabilen Grundhaltung in eine neue Zukunft gehen können. Nach dem Motto „Change the Change“ kann die Methode wingwave-Coaching eine optimale emotionale Balance für Veränderungsprozesse ermöglichen: nicht nur im Bereich Stressmanagement,  sondern auch für die Zunahme von Begeisterung, Zuversicht und Entschlossenheit kann dieses Kurzzeit-Coaching seinen Beitrag für erfolgreiche oder zufrieden stellende Change-Prozesse leisten.

Als Beispiel sei das Phänomen des bekannten „Change-Rätsels“ genannt. Hier geht es um die positiven und erfreulichen Ziele im Leben – nichts scheint gegen eine Umsetzung zu sprechen, aber der Mensch verwirklicht es doch nicht: eine Modernisierung, eine neue Verhaltensweise, eine Entscheidung. Hier sollte bei einem gelungenen Coaching die Besonderheit der Physiologie des Erwachsenengehirns berücksichtigt werden: auch weit auseinander liegende Neurone sind jetzt untereinander vielfach „verkabelt“ und die Nervenbahnen haben eine solide Isolierung aufgebaut, welche die Reizleitung im Vergleich zum Kindergehirn nahezu hundertfach gesteigert hat (Spitzer M. , Wie Erwachsene denken und lernen, 2012 als Audiobook). Als Folge beschäftigt sich das Erwachsenengehirn zunehmend gern mit sich selbst. Von extern hereinkommende neue Reize geben weniger Anlass zum Lernen, sondern eher zum Assoziieren nach dem Motto: „Das kenn ich doch schon!“ oder: „Weiß ich alles!“.

Man denkt immer, Neuigkeit könnten auch etwas Positives sein – für Kinder mag das schon zutreffen, sind noch neu“gierig“. Sie empfinden das Neue, Unerwartete als „positives Kribbeln“, denn ihr Gehirn ist ganz wild auf neue Strukturen, es ist im „Aufbau“ – also noch nicht im vollendeten Modus. Der „vollendete Erwachsene“ hingegen erlebt die Emotion „Überraschung“ zunehmend als Störung, und dieses Unbehagen kann durch ein punktgenaues Emotions-Coaching überwunden werden. Wingwave-Coaches helfen dabei, dass Neues auf die Gefühle  ihrer Coachees als belebend, spannend und als positive Herausforderung wirken kann.

Body-Change: auch eine kleine Selbstcoaching-Übung unter Einbeziehung der Körperwahrnehmung kann schon helfen. Denn beim Change-Rätsel ist die mentale Blockade in Wirklichkeit eine organische Blockade, hier „spricht“ der Körper, weil das Gehirn natürlich als Organ zu unserem Körper dazugehört. Machen Sie dazu einen einfachen Test: sie falten einfach die Finger der beiden Hände ineinander inklusive der Daumen – einer der beiden Daumen liegt nun oben, wenn sie auf die so verschränkten Hände schauen. Nun lösen sie die Hände voneinander und falten sie diese einfach anders herum – so dass der andere Daumen nun oben liegt. Spüren Sie in sich hinein, was sagt Ihr Gefühl? „Ungewohnt, komisch, seltsam“, ist oft die Antwort. Wir haben für diese Falt-Variante keine ausgebauten Gehirnzellen- Verknüpfungen und werden diese wegen des komischen, ungewohnten Gefühls des Neuen nicht wiederholen und bei der „eingefleischten“ Variante bleiben. Darauf basiert die Selbstcoaching-Übung: „Body-Change“, die in Kombination mit der wingwave-Musik durchgeführt wird. Die wingwave-Musik wirkt stresslindernd, macht locker, kreativ und offen für Neues – auch für neue Falt-Techniken der Hände.

  1. Sie hören die wingwave-Musik über Kopfhörer „einfach so“ für zwei Minuten. Die Musik läuft weiter, während Sie durch die nächsten Schritte gehen.
  2. Dann denken Sie an eine sinnvolle Veränderung, die auf Sie zukommt oder die gut für Sie wäre – aber irgendwie scheint der Veränderungs-Flow zu blockieren.
  3. Sie falten die Hände „falsch herum“, spüren in das körperfremde Gefühl hinein und denken weiterhin an die angestrebte Veränderung.
  4. Spüren Sie in sich hinein, wie sich das körperfremde Gefühl in den Händen allmählich in ein körperfreundliches Gefühl verwandelt, das „Neue“ wird nun angenommen, die Nervenbahnen beginnen mit dem Ausbau neuer Verbindungen.
  5. Sie denken an Ihr Change-Thema und lassen sich davon überraschen, wie sich allmählich die Freundschaft mit dem Neuen von den Händen auf das gesamte Denken und Fühlen überträgt.

Hier finden Sie einen Artikel zum Thema und auf YouTube gibt es einen Vortragsmitschnitt zum Thema zu sehen:



Tipp für den Mai: Positive Gedanken durch „fröhliches Gehen“!

Die Arbeit mit der Wirkung des körperlichen „Erfolgsschalters“ ist ein Wirkungsprinzip, das in der Psychologie unter dem Begriff „Embodiment“ zugeordnet wird. „Embodiment“ ist ein psychologischer Ansatz, der die Resonanz unserer Körperwahrnehmung auf unser seelisches Erleben und unser kognitives Leistungsvermögen beschreibt, hierzu gibt es viele interessante Untersuchungen. Eine davon beschäftigt sich auch mit Bewegungsabläufen, sie wurde unter der Leitung von dem Psychologen Prof. Dr. Johannes Michalak an der Universität Witten/Herdecke durchgeführt. Er hat untersucht, wie sich die Körperhaltung beim Gehen auf die kognitiven Leistungen von Studenten auswirken kann. Man hat eine Gruppe aufgefordert, beim Gehen Schultern und Kopf hängen zu lassen, also gewollt „depressiv“ durch die Gegend zu schleichen. Eine zweite Gruppe sollte mit erhobenem Kopf und aufrechter Körperhaltung ein „fröhliches Gangbild“ abgeben. Obwohl die beiden „Gangarten“ von den Probanden gewollt, quasi „aufgesetzt“ durchgeführt wurden, gab es deutliche Unterschiede in einem Test, der dann durchgeführt wurde.

Zusammenhang zwischen Körper und Psyche nachweisbar

Den Versuchsteilnehmern wurden positive (z.B. „mutig“, „attraktiv“) und negative Wörter (z.B. „langweilig“, „dumm“) dargeboten. Sie sollten entscheiden, ob sie sich durch diese Wörter angesprochen fühlen. Nach acht Minuten wurde dann ein nicht angekündigter Gedächtnistest durchgeführt und das Ergebnis spricht für sich: Probanden, die „depressiv“ gelaufen sind, haben  mehr negative Wörter behalten, während die Personen, die „fröhlich“ gelaufen sind, sich deutlich mehr positive Wörter gemerkt haben. Johannes Michalak sagt hierzu: „Das zeigt, dass unsere Art sich zu bewegen Einfluss darauf hat, ob wir eher positive oder negative Informationen verarbeiten. Es gibt also einen Zusammenhang zwischen Körper, hier der Gangart, und der Psyche, hier der Art, welche Informationen wir uns merken. Solche Ergebnisse könnten in Zukunft dazu verwendet werden, Behandlungsmöglichkeiten für Depressionen zu entwickeln, die über eine Veränderungen von körperlichen Prozessen wirken“. Das Ergebnis offenbart, dass auch unser Körper Signale an Geist und Psyche sendet – es gibt dieses Resonanz also auch „aufsteigend“ vom Körper hinein in die Gedankenwelt und nicht nur „absteigend“ von den Gedanken hin zum Körpererleben.

Unterstützendes Bewegungstraining „happy  wingwave-walk“

Zu dieser Erkenntnis gibt es ein einfaches Bewegungstraining: gehen Sie „fröhlich“, sitzen Sie „gut gelaunt“, laufen Sie gewollt „beschwingt“. Selbst, wenn es Ihnen aufgesetzt und gewollt vorkommt, sendet der Körper Ihrem Gehirn allein über die Körperhaltung positive Signale, die der Stimmung gut tut. Unterstützen Sie dieses Training mit der wingwave-Musik, wir nennen diese Kombination „happy  wingwave-walk“. Auch das wingwave-Balance-Training kann Sie dabei unterstützen, diese Methodik in Ihren Alltag zu integrieren. wingwave-Coaches und wingwave-Trainer finden Sie unter www.wingwave.com.

Quelle: http://www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/unsere-art-zu-gehen-beeinflusst-was-wir-uns-merken/, gesehen am 05.05.2015 um 13:37 Uhr

Geschenke – einfach so?

Nein, so einfach geht das laut der Einstellung etlicher Menschen nicht. Warum las denn früher der Weihnachtsmann oder „Santa Claus“ eine Liste der Fehltaten und Wohlverhalten vor, um zu begründen, warum ein Kind Geschenke verdient hat – oder nicht? Da ist auch der „Link“ nicht weit zur Werbung: „Sie haben es sich verdient!“ lautet ein bekannter Slogan. Mit anderen Worten: man muss für eine Wohltat – und Geschenke sollen eine Wohltat sein – etwas geleistet haben, dann haben wir es verdient. In diesem Falle ist das Wort „Geschenk“ allerdings fehl am Platze, „Belohnung“ wäre dann das richtige Wort. „Geschenk“ meint hingegen: „Es ist schön, zu erleben, dass sich ein Mensch einfach über eine „Gabe“ freut.“ Die Forschung hat gezeigt, dass allein das Erlebnis, einem anderen Menschen ein Freude zu machen, auch den Schenkenden beglückt: dazu muss der Beschenkte nicht zusätzlich vorturnen, vorsingen oder fleißig sein: das positive Berührt-Sein ist schon „Gegenleistung“ genug. Hier macht es natürlich Sinn, dass sich der Schenkende einen „Gefühls-Wert“ für das Geschenk überlegt. Die Botschaft lautet dann: „Du bist es wert durch die Tatsache dass es Dich gibt, einfach so, ohne etwas tun oder leisten zu müssen.“ Wenn dieses Botschaft ankommt, ist es auch für jeden Beschenkten verkraftbar, wenn das Geschenk nicht so ganz den eigenen Konsumwünschen entgegen kommt. Der Geschenke-Zauber entsteht durch den Ausspruch: „Ich dachte an Dich – und dabei fiel mir ein das könnte passen…“. Es ist nicht das Geschenk selbst, sondern die Beziehungsgeschichte zweier oder mehrerer Menschen die mit einem Geschenke als Symbol für warme Gefühle miteinander in Verbindung kommen und bleiben. Der anteilnehmende, liebevolle, aufmerksame Mitmensch ist das schönste Geschenk beim Schenken – einfach so!

Ressourcen wecken Glück

Mit NLP können wir mit der Übung „Moment of Excellence“ positive Lebensmomente bewusst in die gefühlte Erinnerung bringen, so die subjektive Glückswahrnehmung unterstützen. Dieser NLP-Begriff meint einen gleichermaßen psychisch und körperlich guten Zustand, den wir in einem besonders wunderbaren Moment erlebt haben. Es kann viele Lebensmoment geben, die den Begriff „Moment of Excellence“ verdienen: Aktivitäten, Kontakt zu bedeutsamen Menschen, ein Lieblingsessen oder ein Ort können uns in im „Hier und Jetzt“ in einen ressourcevolle Zustand versetzten, wenn wir sie mit allen Sinnen erinnern – das wirkt wie ein kleiner Glücks-Zauber. Immer „erinnert“ sich auch der Körper mit einer besonderen Motorik an die Erlebnis-Ressource, und sei es nur mit einem Daumenwackeln, einem Fußwippen, einem leichten Schulterzucken. Alle Menschen zeigen diese spezielle und auch individuelle Motorik, wenn sie vom „Moment of Excellence“ lebhaft erzählen – oft ist sie ihnen aber nicht bewusst. Ein NLP-Coach kann dabei helfen, diese Motorik bewusst zu erkennen und später als „Anker“ zu nutzen, um sich gewollt in gute Zustände zu versetzen. Jeder Mensch hat diese wertvollen Momente erlebt – und kann lernen, sie jederzeit zur Quelle von guten Gefühlen und positiven Gedanken zu machen.

Die Emotion Freude und wingwave

Wir alle haben also eine breite Spanne an verschiedenen Ressourcen im Erfahrungsschatz und können diese ganz gezielt für unsere Ziele und unser Glück einsetzen. Auch bei unserer Methode wingwave-Coaching, bei der NLP-Elemente zum Einsatz kommen, werden Ressourcen aktiviert und genutzt und mit gezielten Augenbewegungsmustern und der speziell komponierten wingwave-Musik in die Erlebniswelt eines Menschen „eingewoben“. Forschungen zur Validierung der wingwave-Methode haben gezeigt, dass durch das gezielte Einweben der Emotion Freude bei Sportlern eine signifikante Leistungssteigerung erreicht wird. Positive Emotionen und der „Moment of Excellence“ können demnach zur Leistungssteigerung beitragen.

Studien liefern beeindruckende Ergebnisse

Eine erste Studie über wingwave an der Universität Hamburg von der Diplom-Psychologin Nadja Fritsche zeigte bereits, dass durch wingwave die Zuversicht der Studenten bei bevorstehenden Prüfungen steigt. Und in 2007 wurde an der Medizinische Hochschule Hannover unter der Leitung von Prof. Marie-Luise Dierks eine Studie über die emotionalen Effekte von wingwave-Coaching beim Thema Redeangst durchgeführt. Hier stellte sich dann heraus, dass ein Pluspunkt der Methode wingwave vor allem der signifikant gesteigerte und über Monate anhaltende Zuwachs von positiven Emotionen wie Entschlossenheit, freudige Erwartung und Spaß zu sein scheint. Und an der Deutschen Sporthochschule Köln konnte unter der Leitung des Psychologen Dr. Marco Rathschlag gezeigt werden, dass Sportler beim 5000-m-Langlauf eine gute Minute schneller werden, wenn sie vom wingwave-Coaching gezielt mit „Freude“ auf die Leistung vorbereitet wurden. Diese beeindruckende Ergebnisse haben Marco Rathschlag und mich zu einem Buch inspiriert. Im Oktober 2013 erschien im Junfermann-Verlag ein neues wingwave-Buch mit dem Titel: „Mit Freude läuft’s besser“.

Buch und Seminar

In dem Buch wird erläutert, wie die Emotion Freude gezielt vermittelt werden kann, welche Strategien wingwave-Coaches dafür einsetzen und wie Menschen von der aktivierenden und beflügelnden Energie dieser positiven Emotion profitieren können. Auch die Kombination aus wingwave und verschiedenen die Ressourcen stärkenden NLP-Formaten wird anschaulich erläutert.

Zum Buch gibt es auch ein Seminar, das ich gerade in Basel gegeben habe. Auch in Linz wird es im August noch eine Gelegenheit für wingwave-Coaches geben, die Methoden zu erlernen.

Das Buch „Mit Freude läuft´s besser“ ist erhältlich im wingwave-shop: www.wingwave-shop.com

Übungen in der App und im wingwave-Shop

In der wingwave-App (ios und Android) und im wingwave-Shop gibt es gratis viele wingwave-Übungen für ressourcevolles Erleben, Denken und Handeln.

Rückkehr der Bewegungslust

Die Tage werden wieder wärmer, die Natur lockt uns nach draußen. Da könnte man doch wieder mehr Sport machen – aber viele Menschen entwickeln trotz guter Vorsätze und nicht in den richtigen Schwung. Kinder hingegen lieben Bewegung einfach automatisch – ohne irgendwelche Vorsätze. Sie toben und spielen, wann immer sie können – es macht ihnen einfach Spaß. Sie durchlaufen einen natürlichen Rhythmus zwischen Ruhe, Konzentration auf ein Spielzeug und dann wieder Freude an motorischer Aktivität. Wir alle haben diese natürliche Bewegungsfreude in den ersten Lebensjahren als täglichen Begleiter erlebt.  Ab dem Beginn der Schulzeit erhält der Körper dann systematische Stillsitzkommandos oder es heißt: „Das Kind kann noch nicht stillsitzen, es kann noch nicht zur Schule gehen.“ Was denken die Kinder – auch wenn sie kein „Zappel-Philip“ sind? „Ich bin schon groß, ich kann schon lange sitzen – ich darf zur Schule!“ Sitzen wird auf diese Weise schon im zarten Schulkind-Alter mit Erfolg und Karriere assoziiert. Insgesamt hat unsere Gesellschaft eine ambivalente, nahezu gespaltene Einstellung zum Thema Bewegung. Natürlich ist Bewegung gesund. Andererseits gilt es als eine Zierde der Zivilisation, dass der Mensch lange Zeit ruhig sitzen kann: in der Schule, am Esstisch, in der Konferenz. Dieses Stillhalten wird belohnt, indem man es als höflich, beherrscht und kultiviert bezeichnet. Kinder werden daher oft ermahnt, nicht zu toben, zu zappeln, nicht so „wild“ zu sein. So wird Bewegung sogar mit abwertenden Begriffen verknüpft.

Jeder gesunde Mensch besitzt 656 Muskeln, wobei diese beim Mann etwa 40%, bei der Frau etwa 23% der Gesamtkörpermasse ausmachen. Im Gehirn sind diese Muskeln durch ein ausgeprägtes Muskelgedächtnis gespeichert, in dem weit über 10.000 Bewegungsabläufe repräsentiert sind. Ein einfaches Beispiel sind Abläufe wie Fahrrad fahren, die in uns meist für unser ganzes Leben in „Fleisch und Blut“ übergegangen sind. Unsere Muskeln speichern vielfältige  „Befehle“ zum Anspannen, Ruhen und Stillhalten ab und organisieren diese auf unbewusster Ebene zuverlässig. Wir sprechen hier vom Muskelgedächtnis.

Das Bewegungsverbot aus der Kindheit kann uns im Erwachsenenalter über das Phänomen „Muskelgedächtnis“ blockieren. Viele Menschen in unserer Gesellschaft würden sich wirklich gern mehr bewegen, aber ihnen sitzt noch ein blockierendes Bewegungsverbot aus Kindheit und Jugend in den Knochen. Insofern sind viele Menschen nicht faul, sondern auf unbewusster Ebene ist „nur“ der Bewegungsdrang erstarrt. Man nennt dieses Phänomen in der Hypno-Therapie übrigens „Katalepsien“. Mit Hypnose lassen sich auch die abgespeicherten Befehle in den Muskeln verändern und sie erinnern sich wieder an den Spaß und den Genuss von aktiver Motorik. So kann die Rückkehr der Bewegungslust erreicht werden und „es läuft wieder!“. Sport, Joggen, zu Fuß gehen fühlt sich leicht und gut an, zu langes Sitzen vermittelt nur noch quälende Langeweile. Das alles läuft auf unbewusster Ebene, natürlich und automatisch. Eine Unterstützung mit Selbstcoaching bietet das wingwave-Soundcoaching „Sportmotivation: Die Rückkehr der Bewegungslust“, das als Download im wingwave-Shop erhältlich ist: http://wingwave-shop.com/wingwave-soundcoaching/sportmotivation-die-ruckkehr-der-bewegungslust.html

Guter Vorsatz: Anfangen statt Aufhören!

Wieder ist ein Jahr vergangen und es ist die Zeit der „guten Vorsätze“. Es ist gut, sich Ziele zu setzten. Doch sollen diese auch erreichbar sein. Wichtig ist auch, dass die Vorsätze positiv formuliert werden! Denn  unser Gehirn „überhört“ Negationen und somit kommt von dem Vorsatz „nicht rauchen“ letztlich nur „rauchen“ an. Außerdem lassen „Nein“ und das „Nicht“ –  oder auch sonstige  sprachliches Verbote  –  im Gehirn nur Unerwünschtes zurück. Positiv formulierte Begriffe hingegen  lösen erwünschtes Denken, Fühlen und Handeln aus. Auf dieser Erkenntnis beruht auch die Methode  „Neurolinguistischen Programmieren“ – das NLP. Hierbei wird das Wissen, dass Wörter intensives Erleben und Handeln auslösen, achtsam berücksichtigt. Wenn man gesagt bekommt „denke nicht an ein großes, grünes Krokodil“, dann wird man nichts anderen machen, als an ein großes, grünes Krokodil zu denken. Ähnliches geschieht auch, wenn man sich sagt „ich will nicht mehr rauchen“ oder „ich will nicht mehr zu viel essen.“ Es kommt nur „rauchen“ oder „essen“ an und das Krokodil frisst den Vorsatz. Schlechte Angewohnheiten lässt man am besten sein, in dem man anfängt, sie durch gute zu ersetzten. Und unser Gehirn kann besser damit umgehen, mit etwas zu beginnen, anstatt mit etwas aufzuhören. Also fangen Sie damit an, die Wörter „gesund“ und „leben“ innerlich erklingen zu lassen und sich schon mal mental als „Freiatmer“ zu fühlen, statt ein „“Nicht“-Raucher werden zu wollen. Anfangen sich bei dem Gedanken gut zu fühlen, den schlanken Körper unter den Pfunden intensiv zu spüren und sich auf seine Wohlfühlfigur freuen, anstatt sich auf das „Nicht“-Naschen zu konzentrieren. Lieber sagen, was tatsächlich positiv wahrnehmbar wäre. Außerdem sind Teilziele wichtig! Besser kleine Schritte machen und sich selbst loben, wenn man wieder einen Schritt geschafft hat! So können sich auch alle beteiligten Gehirnzellen optimal auf das persönliche Ziel einstellen.

Bei den Themen Rauchen und Wohlfühlgewicht können im Übrigen die wingwave-Bücher „Nie wieder Heißhunger“ und „Das Rauchen aufgeben“ zu Erfolgen verhelfen!

Die Bücher berücksichtigen die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns. So wird – mit Hilfe des NLPs und auch der wingwave-Methode – die persönliche Eigenschaft des Lesers als Gehirnbenutzer angesprochen, denn dieses Organ ist für jede erfolgreiche Verhaltensänderung zuständig. Nutzen Sie die wingwave-Methode also  Emotions-Management und mit dem NLP die erfolgreiche Gehirnbenutzung für die Erreichung Ihrer Ziele!

http://www.dotbooks.de/search?field=author&searchstring=Cora%20Besser-Siegmund

Das kommt mir spanisch vor!

Von Linz aus reise ich nach kurzem Zwischenstopp in Hamburg gleich weiter nach Spanien in die wunderschöne, bunte Stadt Barcelona. Dort werde ich am „Institut Gestalt“ als Gasttrainerin wingwave-Seminare geben. Obwohl ich nun schon das vierte Jahr in Folge in Barcelona unterrichte, kommt mir einiges immer noch recht Spanisch vor. Da denke ich an das Buch einer lieben Freundin von mir, der Sprachwissenschaftlerin Dr. Corina König-Linek mit dem Titel „das kommt mir Spanisch vor“. Es befasst sich einzig und alleine mit spanischen Sprichwörtern und zeigt auf humorvolle Art und Weise was passiert, wenn man diese in die deutsche Sprache übersetzt – ein großer Spaß! Beispielsweise erfährt man, dass die Spanier in ihrem Sprachschatz an Sprüchen „Me importa un pepino“ sagen, das heißt so viel wie unsere Redewendung „Es ist mir schnurzpiepegal“. Wörtlich übersetzt hingegen bedeutet diese Aussage „es ist mir so wichtig wie eine Gurke“. In einem weiteren Sprichwort, dass redefreudige Menschen anspricht und sich aufs Schweigen bezieht, heißt es „En boca cerrada no entran moscas“; in der genauen übersetzten Rede heißt das „in einen geschlossenen Mund kommen keine Fliegen hinein“. Auch Weisheiten verspricht das Werk. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ – „Querer es poder“, das heißt wörtlich „Wollen ist Können“ oder „Donde hay ganas, hay maña“ – „Wo Wünsche sind, ist auch Kraft“. In diesem Sinne freue ich mich auf meine Reise und wünsche allen Lesern, dass sie jetzt für sich in der Sommerzeit zu neuer Kraft finden.

Das Buch über Magic Words ist dieses Jahr übrigens auch in Spanien herausgegeben worden.