Kategorie-Archiv: Soundcoaching

Beschwingt in ein neues Jahr!

Der nachfolgende Beitrag wird optimal mit besonderer Musik unterstützt!
Setzen Sie Kopfhörer auf und führen Sie die Übungen mit der wingwave-Musik durch. Wer den Effekt der Musik noch nicht kennt, sollte sich unbedingt die kostenfreie wingwave-App herunterladen. Eine kurze und einfache Einführung in die App finden Sie unter diesem Link: https://www.youtube.com/watch?v=0FPMUKwK8wg. Ich führe meine Selbstcoaching-Übungen mit meinem Lieblingsstück „coming home“ durch. Für jeden Geschmack und zu jedem Anlass gibt es unterschiedliche wingwave-Songs. Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie den nachfolgenden Beitrag zusammen mit der wingwave-Musik auf sich wirken…

Revue passieren lassen

Die Formulierung „etwas Revue passieren lassen“ hört man zum Ende des Jahres recht häufig. Das Wort Revue stammt aus dem Französischen und bedeutet „das noch einmal Angesehene“. Dass wir Menschen in der Lage sind, vergangenes Verhalten mental zu wiederholen und retrospektiv auszuwerten, hat eine wichtige Funktion. Durch die Evaluation von vergangenen Ereignissen sind wir in der Lage, aus Fehlern zu lernen, das Verhalten anzupassen und können uns so optimal auf die Zukunft vorbereiten.

Und nun geht es los:
Rufen Sie Bilder von sich in gelungenen Situationen vor Ihr inneres Auge. So erstellen Sie ein mentales Erfolgs- oder Glücks-Fotoalbum – selbst, wenn es keine echten Fotos gegeben hat. Schaffen Sie sich wortwörtlich ein Selbstbild, das Sie in erfolgreichen Situationen zeigt.

Zurück in die Vergangenheit! Nehmen Sie sich ein längeres Seil und legen es auf den Boden. Suchen Sie sich einen Punkt für die Gegenwart und einen, der den Zeitpunkt vor genau einem Jahr symbolisiert. Nun gehen Sie schrittweise vom jetzigen Zeitpunkt zurück. Markieren Sie die Zeitabschnitte mit besonderen Gegenständen, die Sie an wichtige Ereignisse erinnern. Diese Gegenstände können Sie direkt auf Ihrer Zeitlinie positionieren. Vergessen Sie nicht positive und negative Ereignisse zu berücksichtigen. Jede Erfahrung hat ihre Berechtigung. Wenn Sie das Jahr durchlaufen haben, blicken Sie auf das gesamte Jahr mit all den positiven und negativen Momenten zurück. Sammeln Sie anschließend schrittweise Ihre Zeitlinie wieder auf und beenden diese Übung wieder in der Gegenwart.

Nicht nur zum Ende eines Jahres bietet es sich an, innezuhalten und die eigenen Ziele zu überdenken. Ziele verändern sich und sollten von Zeit zu Zeit angepasst werden. Übrigens: Der Mensch ist das einzige Wesen, das einen Zukunftssinn hat.

Die Voraussicht – Ziele

Kennen Sie die SMART-Kriterien? Ziele sollen nach 5 Kriterien formuliert werden, sonst wird es frustig! S= spezifisch M= messbar A= aktionsorientiert R= realistisch T= terminiert. Durch diese Kriterien kann ein hinzu-Handeln aktiviert und die Ressourcen zielgerichtet eingesetzt werden. Denken Sie dran, dass unkonkrete und unrealistische Ziele zum Scheitern verurteilt sind. Und nicht vergessen: Formulieren Sie das Ziel unbedingt positiv. Anstatt „Ich möchte im Job nicht mehr so unterwürfig sein“, formulieren Sie: „Ich bin selbstbewusst“. Vermeiden Sie ebenfalls Konjunktive und nutzen die Gegenwartsform. Tun Sie so, als ob Sie schon an Ihrem Ziel wären. Tolles Add-on: Magic Words in der wingwave-App nutzen. Geben Sie den Zielzustand „Selbstbewusstsein“ ein und lassen Sie die Macht der Wörter auf sich wirken.

Wenn die Ziele SMART formuliert sind, sollten Sie reflektieren, welche Ressourcen Sie für Ihr Ziel benötigen. Welche besitzen Sie schon und welche fehlen Ihnen noch? Überlegen Sie, welche Person Sie kennen, die über diese Ressource verfügt. Diese Person soll ein Modell zum „Scheibe abschneiden sein“. Stellen Sie sich gedanklich die Umsetzung Ihres gewünschten Ziels vor und lassen das Modell den Plan schrittweise umsetzen. Beobachten Sie die Person bei der Handlung und schauen sich die Ausführung detailliert an. Nun stellen Sie sich vor, dass Sie die Rolle des Vorbilds einnehmen und selber die Handlungsabfolge bis zu Ihrem anvisierten Ziel durchführen.

Provokant gefragt: Können Sie mit den Konsequenzen leben, wenn Sie Ihre Ziele erreichen? Überlegen Sie, welche Nachteile auftreten können und wie Sie mit diesen Folgen umgehen. Das bereitet Sie optimal vor! So können Sie auch blockierenden Verhaltensweisen auf die Spur kommen, die unbewusst Sabotage üben. Vergessen Sie dabei nicht, dass diese Verhaltensweisen Ihnen nicht per-se schaden wollen, auch wenn es auf dem ersten Blick so aussehen kann.

Sogenannte „wenn- dann- Pläne“ entwickeln! Fällt Ihnen der Gang ins Fitness-Studio schwer? Wartet die Steuererklärung oder der Wäschehaufen zum Bügeln auf Sie? Erste Maßnahme: wingwave-Musik hören! Immer ein paar Minuten vor der ungeliebten Tätigkeit die wingwave-Musik auf die Ohren setzen und kurz danach loslegen. So entsteht ganz automatisch der Flow, der die Arbeit leichter macht. Zusätzlich Pläne für zukünftiges Handeln schmieden. „Wenn ich dienstags nach der Arbeit nach Hause komme, dann gehe ich zum Sport“. Durch die „wenn-dann-Pläne“ wird das Handeln mental vorbereitet und die „Hürde“ zur Aktivierung wird erleichtert.

Haben Sie drei Stühle im Haus? Bauen Sie die Stühle in einem Stuhlkreis auf und setzen Sie sich auf den ersten Stuhl. Sie sitzen nun auf dem „Träumer-Stuhl“. Visualisieren Sie Ihr Ziel und nun träumen Sie ausgiebig von der Erreichung des Ziels. Träumen Sie ohne Grenzen, schwelgen Sie in Ihren Ideen und Gedanken. Nun setzen Sie sich auf den zweiten Stuhl: Jetzt nehmen Sie die „Kritiker-Rolle“ ein. Lassen Sie sich das Ziel durch den Kopf gehen und üben Sie ordentlich Kritik an den Dingen. Fertig? Dann rauf auf den dritten Stuhl – und nehmen Sie die „Realisten-Rolle“ ein. Nun betrachten Sie das Ziel und den Weg dorthin aus dem realistischen Blickwinkel. So werden verschiedene Perspektiven in Bezug auf das Ziel eingenommen und der Weg zur Zielerreichung wird möglich gemacht!
Einige dieser Tipps finden Sie unter https://coach.xing.com/klappt-es-mit-den-vorsatzen-fur-2017/.

Ich wünsche allen Lesern ein erfolgreiches und beschwingtes Jahr 2017!

Bildquelle: www.unsplash.com

Rückkehr der Bewegungslust

Die Tage werden wieder wärmer, die Natur lockt uns nach draußen. Da könnte man doch wieder mehr Sport machen – aber viele Menschen entwickeln trotz guter Vorsätze und nicht in den richtigen Schwung. Kinder hingegen lieben Bewegung einfach automatisch – ohne irgendwelche Vorsätze. Sie toben und spielen, wann immer sie können – es macht ihnen einfach Spaß. Sie durchlaufen einen natürlichen Rhythmus zwischen Ruhe, Konzentration auf ein Spielzeug und dann wieder Freude an motorischer Aktivität. Wir alle haben diese natürliche Bewegungsfreude in den ersten Lebensjahren als täglichen Begleiter erlebt.  Ab dem Beginn der Schulzeit erhält der Körper dann systematische Stillsitzkommandos oder es heißt: „Das Kind kann noch nicht stillsitzen, es kann noch nicht zur Schule gehen.“ Was denken die Kinder – auch wenn sie kein „Zappel-Philip“ sind? „Ich bin schon groß, ich kann schon lange sitzen – ich darf zur Schule!“ Sitzen wird auf diese Weise schon im zarten Schulkind-Alter mit Erfolg und Karriere assoziiert. Insgesamt hat unsere Gesellschaft eine ambivalente, nahezu gespaltene Einstellung zum Thema Bewegung. Natürlich ist Bewegung gesund. Andererseits gilt es als eine Zierde der Zivilisation, dass der Mensch lange Zeit ruhig sitzen kann: in der Schule, am Esstisch, in der Konferenz. Dieses Stillhalten wird belohnt, indem man es als höflich, beherrscht und kultiviert bezeichnet. Kinder werden daher oft ermahnt, nicht zu toben, zu zappeln, nicht so „wild“ zu sein. So wird Bewegung sogar mit abwertenden Begriffen verknüpft.

Jeder gesunde Mensch besitzt 656 Muskeln, wobei diese beim Mann etwa 40%, bei der Frau etwa 23% der Gesamtkörpermasse ausmachen. Im Gehirn sind diese Muskeln durch ein ausgeprägtes Muskelgedächtnis gespeichert, in dem weit über 10.000 Bewegungsabläufe repräsentiert sind. Ein einfaches Beispiel sind Abläufe wie Fahrrad fahren, die in uns meist für unser ganzes Leben in „Fleisch und Blut“ übergegangen sind. Unsere Muskeln speichern vielfältige  „Befehle“ zum Anspannen, Ruhen und Stillhalten ab und organisieren diese auf unbewusster Ebene zuverlässig. Wir sprechen hier vom Muskelgedächtnis.

Das Bewegungsverbot aus der Kindheit kann uns im Erwachsenenalter über das Phänomen „Muskelgedächtnis“ blockieren. Viele Menschen in unserer Gesellschaft würden sich wirklich gern mehr bewegen, aber ihnen sitzt noch ein blockierendes Bewegungsverbot aus Kindheit und Jugend in den Knochen. Insofern sind viele Menschen nicht faul, sondern auf unbewusster Ebene ist „nur“ der Bewegungsdrang erstarrt. Man nennt dieses Phänomen in der Hypno-Therapie übrigens „Katalepsien“. Mit Hypnose lassen sich auch die abgespeicherten Befehle in den Muskeln verändern und sie erinnern sich wieder an den Spaß und den Genuss von aktiver Motorik. So kann die Rückkehr der Bewegungslust erreicht werden und „es läuft wieder!“. Sport, Joggen, zu Fuß gehen fühlt sich leicht und gut an, zu langes Sitzen vermittelt nur noch quälende Langeweile. Das alles läuft auf unbewusster Ebene, natürlich und automatisch. Eine Unterstützung mit Selbstcoaching bietet das wingwave-Soundcoaching „Sportmotivation: Die Rückkehr der Bewegungslust“, das als Download im wingwave-Shop erhältlich ist: http://wingwave-shop.com/wingwave-soundcoaching/sportmotivation-die-ruckkehr-der-bewegungslust.html