Rückkehr der Bewegungslust

Die Tage werden wieder wärmer, die Natur lockt uns nach draußen. Da könnte man doch wieder mehr Sport machen – aber viele Menschen entwickeln trotz guter Vorsätze und nicht in den richtigen Schwung. Kinder hingegen lieben Bewegung einfach automatisch – ohne irgendwelche Vorsätze. Sie toben und spielen, wann immer sie können – es macht ihnen einfach Spaß. Sie durchlaufen einen natürlichen Rhythmus zwischen Ruhe, Konzentration auf ein Spielzeug und dann wieder Freude an motorischer Aktivität. Wir alle haben diese natürliche Bewegungsfreude in den ersten Lebensjahren als täglichen Begleiter erlebt.  Ab dem Beginn der Schulzeit erhält der Körper dann systematische Stillsitzkommandos oder es heißt: „Das Kind kann noch nicht stillsitzen, es kann noch nicht zur Schule gehen.“ Was denken die Kinder – auch wenn sie kein „Zappel-Philip“ sind? „Ich bin schon groß, ich kann schon lange sitzen – ich darf zur Schule!“ Sitzen wird auf diese Weise schon im zarten Schulkind-Alter mit Erfolg und Karriere assoziiert. Insgesamt hat unsere Gesellschaft eine ambivalente, nahezu gespaltene Einstellung zum Thema Bewegung. Natürlich ist Bewegung gesund. Andererseits gilt es als eine Zierde der Zivilisation, dass der Mensch lange Zeit ruhig sitzen kann: in der Schule, am Esstisch, in der Konferenz. Dieses Stillhalten wird belohnt, indem man es als höflich, beherrscht und kultiviert bezeichnet. Kinder werden daher oft ermahnt, nicht zu toben, zu zappeln, nicht so „wild“ zu sein. So wird Bewegung sogar mit abwertenden Begriffen verknüpft.

Jeder gesunde Mensch besitzt 656 Muskeln, wobei diese beim Mann etwa 40%, bei der Frau etwa 23% der Gesamtkörpermasse ausmachen. Im Gehirn sind diese Muskeln durch ein ausgeprägtes Muskelgedächtnis gespeichert, in dem weit über 10.000 Bewegungsabläufe repräsentiert sind. Ein einfaches Beispiel sind Abläufe wie Fahrrad fahren, die in uns meist für unser ganzes Leben in „Fleisch und Blut“ übergegangen sind. Unsere Muskeln speichern vielfältige  „Befehle“ zum Anspannen, Ruhen und Stillhalten ab und organisieren diese auf unbewusster Ebene zuverlässig. Wir sprechen hier vom Muskelgedächtnis.

Das Bewegungsverbot aus der Kindheit kann uns im Erwachsenenalter über das Phänomen „Muskelgedächtnis“ blockieren. Viele Menschen in unserer Gesellschaft würden sich wirklich gern mehr bewegen, aber ihnen sitzt noch ein blockierendes Bewegungsverbot aus Kindheit und Jugend in den Knochen. Insofern sind viele Menschen nicht faul, sondern auf unbewusster Ebene ist „nur“ der Bewegungsdrang erstarrt. Man nennt dieses Phänomen in der Hypno-Therapie übrigens „Katalepsien“. Mit Hypnose lassen sich auch die abgespeicherten Befehle in den Muskeln verändern und sie erinnern sich wieder an den Spaß und den Genuss von aktiver Motorik. So kann die Rückkehr der Bewegungslust erreicht werden und „es läuft wieder!“. Sport, Joggen, zu Fuß gehen fühlt sich leicht und gut an, zu langes Sitzen vermittelt nur noch quälende Langeweile. Das alles läuft auf unbewusster Ebene, natürlich und automatisch. Eine Unterstützung mit Selbstcoaching bietet das wingwave-Soundcoaching „Sportmotivation: Die Rückkehr der Bewegungslust“, das als Download im wingwave-Shop erhältlich ist: http://wingwave-shop.com/wingwave-soundcoaching/sportmotivation-die-ruckkehr-der-bewegungslust.html

Spiegelbild-Coaching mit der wingwave-Methode

Körperbilder werden in den Medien oft in Stereotypen dargestellt. So wird durch die Darstellung beliebter, glücklicher, erfolgreicher, sozial anerkannter, attraktiver und körperbetonter Menschen ein recht hohes Ideal vermittelt. Unser Erscheinungsbild wird uns regelrecht vorgegeben. Dabei werden gerade Werbebilder durch Bildbearbeitungen zu noch unrealistischeren Abbildungen als sie es ohnehin schon sind. Und realistisch betrachtet haben die meisten Menschen weder Zeit noch Geld, um mit dem Personal-Trainer täglich den Körper in Shape zu bringen und Unmengen an Kosmetika und Schönheitsbehandlungen aufzuwenden. Dennoch übernehmen viele jene überzogene Idealbilder – häufig junge Frauen – und nutzen diese als Orientierungsmaßstab. Daraus resultieren persönliche Ziele, die oftmals nicht oder nur sehr schwer erreichbar sind. Das führt zu Unzufriedenheit. Kleine Problemzonen – die ohnehin von der Natur aus guten Grund geschaffen wurden – werden schlimmstenfalls zu großen Problemen. Gerade jetzt, wo die Temperaturen wieder etwas steigen und die dicken Winterpullis gegen leichtere Kleidung ausgetauscht werden, kommt der Wunsch nach der Bikinifigur wieder zum Vorschein. Dabei führt nicht die Wunschfigur, sondern letztendlich die innere Einstellung zu sich selbst zu guter Ausstrahlung,  Schönheit von innen und damit zu einer positiven Anziehungskraft auf andere Menschen! Denn wir drücken Zufriedenheit mit unseren nonverbalen Signalen und vor allem mit Mimik aus. Unser gesamter Körper  und die lebendige Schönheit profitiert davon, wenn wir uns wohl fühlen. Daher ist alles, was das Wohlergehen steigert, gleichzeitig auch gesundheitsfördernd und fördert einen aktiven jungen Gesichtsausdruck – auch noch im hohen Alter. Um das Selbstbild zu verbessern und ein gesteigertes Selbstbewusstsein und damit auch Wohlbefinden zu erzielen, ist das sogenannte Spiegelbild-Coaching mit wingwave eine sehr geeignete Methode. Hierbei steht der Klient vor einem Spiegel und betrachtet eine Körperbereich, den er an sich selbst kritisch sieht: Nase, Figur, Brille, Falten, Gestalt etc. Der Coachee kann dabei auch eine bestimmte Kleidung tragen. Personen aus dem Business-Bereich z.B. einen Anzug, Sportler Wettkampfkleidung oder Künstler beispielsweise ihr Kostüm. Dann wird am Klienten vom wingwave-Coach im Rahmen des wingwave-Coachings der Myostatiktest nach Besser-Siegmund durchgeführt und so erörtert, welche Emotion an die unzufriedene Körperstelle gekoppelt ist. Es wird dann so lange gearbeitet bis die Reaktion auf das eigene Spiegelbild oder Selbstbild stabil testet. Mit wingwave werden die Negativ-Eindrücke von sich selbst so erfolgreich behoben, was zu Sicherheit führt und dazu sich selbst anzunehmen und auch mit den kleinen Macken schön zu finden – was dann wieder den Gesamteindruck  auf die Mimenschen positiv verzaubert. wingwave-Coaches in Ihrer Nähe finden Sie im wingwave-Coach-Finder unter http://wingwave.com/coach-finder.html!

Starkes Immunsystem!

Winterzeit ist Erkältungszeit und wir hören öfter die Aussage „Ich will mich nicht erkälten!“ Dieser Vorsatz ist natürlich sinnvoll – zumal es gerade zu dieser Jahreszeit viele „erwischt“. Da das Gehirn besser mit positiven Zielvorstellungen umgehen kann, ist alles was bei diesem Vorsatz bei ihm ankommt das Wort „erkälten“ inklusive aller Assoziationen: rote Nase, Niesen, schlappes Grippe-Gefühl. Der erfolgreiche „Gehirnbenutzer“ hingegen sagt sich: „Ich möchte gesund und energievoll durch den Winter gehen!“. Diese positiven Wörter verbindet das Gehirn mit einer angenehmen  Spannkraft im Körper, mit freien Atemwegen und guter Laune. Da das Gehirn unseren Körper steuert, schickt es nun aufgrund dieser Wortenergie gesunde Signale an die Körperzelle und an das Immunsystem – und dies ist sehr wichtig für jeden Gesundheitseffekt. Unsere Immunzellen sind ständig für uns in unserem Körper unterwegs. Sie erkennen und vertreiben Eindringlinge und schützen uns vor Krankheiten. Die Forschungen der Psychoneuroimmunologie, die sich mit der Wechselwirkung der Psyche, des Nervensystems und des Immunsystems beschäftigt, haben gezeigt, dass Immunzellen in ihrer Struktur genauso aufgebaut sind wie Gehirnzellen. Sie nehmen die gleichen chemischen Nervenbotenstoffe auf und können Informationen sekundenschnell weitergeben. Also sind Immunzellen im Grunde Gehirnzellen auf Wanderschaft. Unsere Immunzellen registrieren alles, was uns bewegt und erfahren damit auch was im Gehirn los ist. Positive wie negative Reize – und das können auch Wörter sein – werden dem Immunsystem sofort gemeldet und dort gespeichert. Stress und Hektik bringen die Körperabwehr durchaus in eine Schieflage. Es ist allgemein bekannt, dass ein Prüfungskandidat bei Stress schneller Lippen-Herpes bekommt und ein Allergiker Ausschlag. Umgekehrt registriert die Forschung deutlich schnellere Heilungserfolge nach Verletzungen oder Operationen, wenn die Patienten positive Emotionen wie Dankbarkeit, Zuversicht oder auch Fröhlichkeit erleben. Deshalb besucht auch der Krankenhaus-Clown Kinder im Krankenhause – oft mit beeindruckendem Erfolg für die Gesundungsprozesse der kleinen Patienten. Positive Emotionen haben also eine Wirkung auf die Effektivität und Regulierung des Immunsystems. Dabei reicht es jedoch nicht aus, sich mit positivem Denken oder Visualisieren eine schöne Innenwelt zu schaffen – dies ist nur der Anfang. Wichtig ist, Angenehmes mit allen Sinnen auch in der „Welt da draußen“ wahrzunehmen. Für eine wohltuende, gesunde Sinnesnahrung ist Genuss bedeutend. Verwöhnen Sie sich selbst mit ein paar Blumen, schöner Musik oder Treffen mit guten Freunden. Lieber öfter kleine tägliche Highlights als ein seltenes großes. Der tägliche „Positiv-Kick“ stärkt Psyche und Abwehr zu jeder Jahreszeit.

Guter Vorsatz: Anfangen statt Aufhören!

Wieder ist ein Jahr vergangen und es ist die Zeit der „guten Vorsätze“. Es ist gut, sich Ziele zu setzten. Doch sollen diese auch erreichbar sein. Wichtig ist auch, dass die Vorsätze positiv formuliert werden! Denn  unser Gehirn „überhört“ Negationen und somit kommt von dem Vorsatz „nicht rauchen“ letztlich nur „rauchen“ an. Außerdem lassen „Nein“ und das „Nicht“ –  oder auch sonstige  sprachliches Verbote  –  im Gehirn nur Unerwünschtes zurück. Positiv formulierte Begriffe hingegen  lösen erwünschtes Denken, Fühlen und Handeln aus. Auf dieser Erkenntnis beruht auch die Methode  „Neurolinguistischen Programmieren“ – das NLP. Hierbei wird das Wissen, dass Wörter intensives Erleben und Handeln auslösen, achtsam berücksichtigt. Wenn man gesagt bekommt „denke nicht an ein großes, grünes Krokodil“, dann wird man nichts anderen machen, als an ein großes, grünes Krokodil zu denken. Ähnliches geschieht auch, wenn man sich sagt „ich will nicht mehr rauchen“ oder „ich will nicht mehr zu viel essen.“ Es kommt nur „rauchen“ oder „essen“ an und das Krokodil frisst den Vorsatz. Schlechte Angewohnheiten lässt man am besten sein, in dem man anfängt, sie durch gute zu ersetzten. Und unser Gehirn kann besser damit umgehen, mit etwas zu beginnen, anstatt mit etwas aufzuhören. Also fangen Sie damit an, die Wörter „gesund“ und „leben“ innerlich erklingen zu lassen und sich schon mal mental als „Freiatmer“ zu fühlen, statt ein „“Nicht“-Raucher werden zu wollen. Anfangen sich bei dem Gedanken gut zu fühlen, den schlanken Körper unter den Pfunden intensiv zu spüren und sich auf seine Wohlfühlfigur freuen, anstatt sich auf das „Nicht“-Naschen zu konzentrieren. Lieber sagen, was tatsächlich positiv wahrnehmbar wäre. Außerdem sind Teilziele wichtig! Besser kleine Schritte machen und sich selbst loben, wenn man wieder einen Schritt geschafft hat! So können sich auch alle beteiligten Gehirnzellen optimal auf das persönliche Ziel einstellen.

Bei den Themen Rauchen und Wohlfühlgewicht können im Übrigen die wingwave-Bücher „Nie wieder Heißhunger“ und „Das Rauchen aufgeben“ zu Erfolgen verhelfen!

Die Bücher berücksichtigen die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns. So wird – mit Hilfe des NLPs und auch der wingwave-Methode – die persönliche Eigenschaft des Lesers als Gehirnbenutzer angesprochen, denn dieses Organ ist für jede erfolgreiche Verhaltensänderung zuständig. Nutzen Sie die wingwave-Methode also  Emotions-Management und mit dem NLP die erfolgreiche Gehirnbenutzung für die Erreichung Ihrer Ziele!

http://www.dotbooks.de/search?field=author&searchstring=Cora%20Besser-Siegmund

Endlich ist sie da! Die neue wingwave-App!

Erzielen und erhalten Sie jetzt auch mit der wingwave-App Ihr optimales Leistungsvermögen durch  Balance-Coaching, schnelle Angst- und Stressreduktion, kreative Dynamik durch die Kraft positiver Emotionen und  Energie-spendenden „Wort-Zauber“. Im Einzelcoaching können durch die wingwave-Methode laut verschiedener Universitäts-Studien in nur zwei Interventionsstunden positive und anhaltende Ergebnisse erzielt werden. Und die speziell entwickelte wingwave-Musik ermöglicht ein effektives Mentaltraining für Entspannen, Lernen, für Sport und Bewegungsfreude,  Konzentration und Kreativität. Seit vielen Jahren nutzen Manager, Sportler, Künstler und viele Prüfungskandidaten wingwave für die Erreichung ihrer Ziele. Die neue wingwave-App wurde nun speziell für ein individuelles Selbstcoaching entwickelt.

Steigern Sie mit der wingwave-App Ihr Wohlgefühl, lösen Sie körperliche Blockaden oder erledigen Sie Aufgaben leichter! Anschauliche Übungen ermöglichen es Ihnen, mit vielen Anleitungen zum Selbstcoaching in Kombinationen mit den Klängen der wingwave-Musik Ihre persönlichen Erfolge zu bewegen, Blockaden zu lösen und Spitzenleistung zu erzielen! Verwandeln Sie Stress und Unsicherheit in Zuversicht, Entschlossenheit oder sogar Begeisterung und Lebensfreude. Nutzen Sie darüber hinaus die Kraft der Wörter für Ihren Erfolg und Ihre Entspannung! Mit Magic Words können Sie Stresswörter in Positv-Wörter verwandeln. Erfahren Sie mehr: https://itunes.apple.com/app/id722762732

Mexiko und „Der innere Fakir“

In diesem Jahr habe ich das erste Mal eine wingwave-Coaching-Ausbildung in Mexiko durchgeführt. Mexiko habe ich sonnig und farberfüllt erlebt. Neben dem Training hatte ich auch Zeit, ein wenig die sehr freundlichen Leute und das Land zu erleben. So habe ich auch das Haus der bekannten mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo in Mexico City besucht. Frida Kahlo (*6. Juli 1907 – †13. Juli 1954) litt ihr ganzes Leben unter chronischen Schmerzen also Folge eines Busunglücks. Ihre Leiden verarbeitete sie in vielen Kunstwerken – vor allem in Bildern.

Nach meinem Psychologie-Studium widmete ich mich Mitte der 80er Jahre als eine der ersten deutschsprachigen Diplom-Psychologinnen dem Bereich der psychologischen Schmerztherapie. Diesen habe ich seinerzeit als besonders interessant erachtet, da es hier noch recht wenige  Behandlungskonzepte gab. Mein Mann Harry Siegmund und ich entwickelten in diesen Jahren  Behandlungsgrundsätze des psychologischen Schmerz-Managements, die bis heute in den Fachkliniken eingesetzt werden. Vor allem lernen die Schmerzpatienten, wie sie durch eine gezielte „Gehirnbenutzung“ ihren Wahrnehmungsfokus auf gesunde und angenehme Gefühle, auf Entspannung und Wohlgefühl lenken können. Wichtig dabei ist immer die Kombination mit allen nötigen und wichtigen Behandlungen, man spricht hier von „Kombinationstherapien“. Schmerzen sind für viele Menschen ein beeinträchtigendes Lebensthema. Und dass unbehandelte akute Schmerzen zu chronischen Schmerzen werden, ist bereits seit langem aus klinischen Untersuchungen bekannt. Bestimmte Gehirnzellen können Schmerzen „lernen“ wie Geige-Spielen oder Rechnen. Sind sie immer wieder Schmerzimpulsen ausgesetzt, verändern sie ihre Aktivität und ihre Sensibilität. Irgendwann reicht nur ein ganz leichter Reiz aus, um einen Schmerzimpuls zu senden. Am Ende fehlt der eigentliche Auslöser und es bleibt der Schmerz, der sich im Gehirn zum Schmerzgedächtnis entwickeln kann. Mit der von uns entwickelten wingwave-Methode kann das Schmerzgedächtnis besonders schnell und effektiv „gelöscht“ werden. Das wurde vor allem in einer Studie zum Thema „Sportverletzungs-Stress“ an der Deutschen Sporthochschule Köln belegt. Auch unsere Methode Magic Words kann sehr unterstützen. Mit Magic Words können Wörter gezielt positiv aufgeladen- oder auch entkräftet werden. So formt man ein Wort für Seele und Körper zu einem positiven Zukunftsboten. Das Wort „Migräne“ beispielsweise kann befreiend und entspannend wirken – wenn man das Wort in bunt getupften Buchstaben malt, innerlich sieht oder fröhlich singt oder innerlich hört. Wörter haben Macht, die allein schon beim Aussprechen, Denken oder Zuhören Gefühle und Reaktionen auslösen kann. Stellen Sie sich das Wort „Schmerzen“ in bunten Buchstaben, als Wolkenbild vor blauem Himmel oder mit Wattebäuschen gelegt vor. Spüren Sie nach, auf welche Weise dieser „Sinneszauber“ eine gelassene Reaktion im Körper bewirken kann. Mit Magic Words wird die die Energie der Macht der Wörter positiv für persönliche und berufliche Lebensziele genutzt. Eine weitere „Fakir-Übung“ kann sein, sich auf den Körperteil zu konzentrieren, der sich gerade in diesem Moment angenehm anfühlt – und wenn es das Ohrläppchen ist.

Man kann seinen inneren Fakir entwickeln und stärken! Fakire sind Menschen, die durch ein gezieltes Mentaltraining gelassen auf Schmerzen reagieren können. Es gibt sie auf der ganzen Welt – nicht nur in Indien, auch in Südamerika und Afrika. Und mit unseren Mental-Management-Übungen kann auf der ganzen Welt jeder seinen „inneren Fakir“ entdecken.

Egal wie´s auch sein mag: bunt ist wichtig! Das wusste auch Frida Kahlo. Ihre Bilder – und auch ihr Haus in Mexico City – wirken trotz des Leidens der Künstlerin immer farbenfroh und lebens-bejahend.

Mehr zum Buch Magic Words finden Sie unter: http://wingwave-shop.com/buecher/magic-words-der-minutenschnelle-abbau-von-blockaden.html

Vom Schlangenbiss zur Herbst-Phobie

Vielerorts macht sich nun der Herbst spürbar bemerkbar. In meinem neuen Buch „Schnelle Hilfe bei Angst und Stress“ findet sich das Kapitel „Das Rascheln der Blätter: Vom Schlangenbiss zur Herbstangst“, in dem eine kleine Geschichte ein einprägsames Beispiel für unbewusst wirksame Stressreize beschreibt. Darin ist es Herbst und einer unserer steinzeitlichen Vorfahren hockt gemütlich am Lagerfeuer und brät sich sein selbst gefangenes Abendbrot. Plötzlich hört er hinter sich das Geräusch raschelnder Blätter. Er dreht sich zum Laubhaufen um – aber da ist es schon zu spät! Er wird von einer giftigen Kreuzotter gebissen, sie hatte sich herangeschlängelt und das Geräusch verursacht. Der Mann wird ohnmächtig, ist ein paar Tage krank – aber er überlebt den Unfall. Seither hat er vor jeder Schlange schreckliche Angst. Allerdings nicht nur vor grauen Kreuzottern, auch beim Anblick grüner, orangener, getupfter oder gestreifter Schlangen hüpft er panisch in die Luft.  Selbst ein etwas gekrümmtes Holzstück auf dem Fußboden versetzt ihn in Angstzustände. Real hat er aber nur ein graues „Schlängeltier“ gesehen. An dieser Stelle sprechen wir von der Generalisierung. Die Furcht entsteht bei allem, was auch nur entfernt an die Kreuzotter erinnert. Unser Steinzeitmensch vergisst das Ereignis im Lauf der Monate. Nun wird es Herbst und er geht in den Wald, um sich einmal wieder ein Abendbrot zu fangen. Plötzlich fallen vor seiner Nase drei Blätter von einem Baum und machen dabei ein raschelndes Geräusch. Er erschrickt furchtbar und weiß gar nicht, warum! Er geht zum Therapeuten – den es vielleicht damals auch schon gab – mit folgender Klage: „Ich bin ein tapferer Jäger und habe neuerdings eine Herbstphobie! Ich habe schreckliche Angst vor raschelnden Blättern – was ist nur mit mir los?“  Auf diese Weise haben Menschen oft Angst vor Dingen – und verstehen gar nicht so richtig, warum. Unser Gehirn arbeitet hoch assoziativ. So kommt es dazu, dass im Coaching und Therapie allzu oft statt der eigentlichen Stress-Ursache nur „das Rascheln der Blätter“ behandelt wird. Bei wingwave finden wir punktgenau den eigentlich wirksamen Auslöser – das führt zu einer besonders schnellen und punktgenauen Wirkung der Methode. Die nächsten wingwave-Trainings gebe ich im Oktober in Toronto, Hamburg und Mexiko Stadt. Viele Darstellungen von und mit wingwave werden mit dem Monarch-Schmetterling gestaltet. Der Amerikanische Monarch ist ein besonders hübsches Exemplar und auffällig orange-schwarz gezeichnet. Sehr beeindruckend ist, dass einzelne Tiere bei ihrer Wanderungen im Herbst in Nordamerika bis zu 3600 Kilometer zurücklegen. Mit Glück sehe ich in Amerika einen von ihnen. Hier ist noch ein Video, dass unter anderem die Schönheit dieser Tiere zeigt: http://youtu.be/D2Qx93RChhQ

Farbwechsel

Der Herbst beginnt und mit ihm der Farbwechsel von Wäldern, Feldern und auch des Tageslichts. Der Jahreszeitwechsel ist sichtlich wahrnehmbar. Wahrnehmung spielt in der Arbeit mit Submodalitäten im NLP und damit auch im Coaching eine wichtige Rolle. Die visuelle, auditive, kinästhetische, olfaktorische und gustatorische Wahrnehmung beeinflusst unsere Lebensqualität. Das kann man sich zu Nutzen machen!

Verschiedene Experimente haben gezeigt, dass alleine Essen und Trinken in anderem Licht einen Einfluss auf das Essverhalten haben kann. Blaues Licht vermindert beispielsweise deutlich spürbar  den Appetit. Und im letzten Jahr wurde darüber hinaus von Forschern am Max-Planck-Institut erstmalig auch wissenschaftlich nachgewiesen, dass „farbenfrohe“ Bilder von Nahrungsmitteln Hunger erzeugen. Verursacher dieses Effektes ist das appetitanregende Ghrelin. Der Ghrelin-Spiegel im Blut steigt in Hungerphasen und sinkt nach dem Essen. Durch die optische Anregung beim Anblick von Speisen kommt es nachweislich zu einer verstärkten Ausschüttung dieses Hormons. Die Studie wurde vom Max-Planck-Institut veröffentlicht und erschien 2012 in einem Artikel im Fachblatt „Obesity“. Im Allgemeinen wird behauptet, dass wir Menschen diesem Dickmacher-Hormon hilflos ausgeliefert seien. Manche fühlen sich hilflos ausgeliefert und sind sich sicher, dass das eben Beschriebene Fakt ist. Dabei kann man dem ungewollten Appetit erfolgreich entgegenwirken! Seine Leibspeisen in anderem Licht erscheinen zu lassen, kann den Hunger ausbremsen. In meinem Buch „Nie wieder Heißhunger“ und auch während der Ausbildung zum Easy Weight-Kursleiter, die ich einmal jährlich gebe, wird die Übung erlernt, verführerisches Essen z.B. als Schwarzweißbild zu sehen. Mithilfe der eigenen Vorstellungskraft können Kühlschränke, Supermarktregale, gedeckte Tische oder wo immer Lebensmittel real wahrgenommen werden, in schwarz-weiß, lila, blau umgewandelt werden oder einfach nur als blasses Mini-Bild in die Ferne gerückt werden. Das beugt unnötigen Hunger vor und hilft das eigene Essverhalten zu regeln. Durch fleißiges Wiederholen und Anwenden der Übung, beginnt das Gehirn schon nach nur einer Woche, die neue Verknüpfung von Essenswahrnehmung anzuwenden und dadurch mit der „Abkühlung“ von Heißhunger. Damit wird der Vorgang der veränderten Wahrnehmung bald automatisch durchlaufen. Eine große Hilfe beim Erlernen dieser Methode, sind die „Offvertising“-DVDs. Offvertising ist dabei als Gegenteil des Begriffs Advertising gemeint. Leckere Darstellungen von Köstlichkeiten sehen wir doch täglich in der Werbung. Und Werbung ist ohnehin nachweislich ein Appetitanreger. „Werbung rückwärts“ zu erlernen, funktioniert mit Offvertising und der wingwave-Methode indem die Offvertising-Filme in Kombination mit der wingwave-Musik angesehen werden. Dadurch entwickelt man sich und sein Gehirn gezielt zum „Euphorie-Manager“, und durchläuft dabei ein automatisches Emotionstraining. Eine ausführliche Beschreibung und Gebrauchsanweisung zu den Filmen stehen sogar in den Sprachen Deutsch, Englisch und Spanisch zur Verfügung:

http://wingwave-shop.com/downloads/download-video-5-bundle-offvertising-food-sweets-snacks-sweets.html

Weiterführende Links:

http://www.frankenwein-aktuell.de/essen-und-trinken-in-content53.htm

http://www.welt.de/gesundheit/article13819240/Mensch-ist-Dickmacher-Hormon-hilflos-ausgeliefert.html

Das kommt mir spanisch vor!

Von Linz aus reise ich nach kurzem Zwischenstopp in Hamburg gleich weiter nach Spanien in die wunderschöne, bunte Stadt Barcelona. Dort werde ich am „Institut Gestalt“ als Gasttrainerin wingwave-Seminare geben. Obwohl ich nun schon das vierte Jahr in Folge in Barcelona unterrichte, kommt mir einiges immer noch recht Spanisch vor. Da denke ich an das Buch einer lieben Freundin von mir, der Sprachwissenschaftlerin Dr. Corina König-Linek mit dem Titel „das kommt mir Spanisch vor“. Es befasst sich einzig und alleine mit spanischen Sprichwörtern und zeigt auf humorvolle Art und Weise was passiert, wenn man diese in die deutsche Sprache übersetzt – ein großer Spaß! Beispielsweise erfährt man, dass die Spanier in ihrem Sprachschatz an Sprüchen „Me importa un pepino“ sagen, das heißt so viel wie unsere Redewendung „Es ist mir schnurzpiepegal“. Wörtlich übersetzt hingegen bedeutet diese Aussage „es ist mir so wichtig wie eine Gurke“. In einem weiteren Sprichwort, dass redefreudige Menschen anspricht und sich aufs Schweigen bezieht, heißt es „En boca cerrada no entran moscas“; in der genauen übersetzten Rede heißt das „in einen geschlossenen Mund kommen keine Fliegen hinein“. Auch Weisheiten verspricht das Werk. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ – „Querer es poder“, das heißt wörtlich „Wollen ist Können“ oder „Donde hay ganas, hay maña“ – „Wo Wünsche sind, ist auch Kraft“. In diesem Sinne freue ich mich auf meine Reise und wünsche allen Lesern, dass sie jetzt für sich in der Sommerzeit zu neuer Kraft finden.

Das Buch über Magic Words ist dieses Jahr übrigens auch in Spanien herausgegeben worden.

„Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!“

Das ist eine Aussage des NLP-Mitbegründers Richard Bandler.

Im Londoner „West End“ wird seit 1952 täglich „Die Mausefalle” (The Mousetrap) aufgeführt. Die meisten Schauspieler können nach einigen Auftritten außer ihrem eigenen Text auch den Ihrer Kollegen. Erst das Erlernen des gesamten Stückes und ein eingespieltes Zusammenwirken lässt ein Stück lebendig wirken. Ein derartiges Zusammenspiel lässt sich mit einem Familienleben vergleichen. Auch hier bestehen Rollen, die vom Gegenspiel der anderen leben. So wirkt ein fröhlicher Onkel umso liebenswerter, je strenger und lustfeindlicher seine Frau ist, nur um ein mögliches Beispiel zu geben. Ein Streit zwischen Familienangehörigen wird auf diese Weise vielleicht erst richtig handfest, wenn die Rolle eines weiteren Familienmitglieds hinzukommt.

Würde bei einer der Aufführungen des Theaterstücks „Die Mausefalle” einer der wichtigsten Schauspieler ausfallen, so könnte dieser anhand der umfassenden Textkenntnisse der Schauspielkollegen im selben Stück ersetzt werden. So kennt der Inspektor auch die Rolle des Mörders auswendig. Von den Äußerlichkeiten abgesehen, wäre der erforderliche Dialog immerhin vorhanden. Genauso wie die Schauspieler aus der „Mausefalle” haben auch die meisten Menschen die Rollenverteilung ihrer Ursprungsfamilie auswendig gelernt. Auch Sie haben sich vielleicht schon über einen Freund gewundert, der immer in dramatische Liebesgeschichten hineingerät. Als Erwachsene sind die meisten Menschen auf der unablässigen Suche nach ihrem so gut eintrainierten, auswendiggelernten Familienstückstück – auch wenn es nicht auf dem „Spielplan” der anderen steht. Die meisten kommen übrigens gar nicht auf die Idee, dass andere Menschen vielleicht andere Stücke im Kopf haben, sie halten auf einer zutiefst unbewussten Ebene das ihrige für das einzig mögliche und richtige. „Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!“ meint, dass sich jeder Mensch für seine persönliche Freiheit im Leben und Erleben gleich mehrere zusätzliche Theaterstücke erobern kann und darf. Niemand muss sein Leben lang in einer „Mausefalle“ mitspielen, sondern kann auch in einer Romanze, einem Lustspiel oder in einer „Erfolgsstory“ mitspielen. Diese Ausbreitung in der Auswahl der inneren und äußeren Möglichkeiten in dieses Wachstum des Persönlichkeitsrepertoires bietet die Imaginative Familienstellung! Das Buch zur Methode „Imaginative Familienstellung mit der wingwave-Methode“ finden Sie als eBook im wingwave-Shop unter www.wingwave-shop.com.