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Tipp für den Mai: Positive Gedanken durch „fröhliches Gehen“!

Die Arbeit mit der Wirkung des körperlichen „Erfolgsschalters“ ist ein Wirkungsprinzip, das in der Psychologie unter dem Begriff „Embodiment“ zugeordnet wird. „Embodiment“ ist ein psychologischer Ansatz, der die Resonanz unserer Körperwahrnehmung auf unser seelisches Erleben und unser kognitives Leistungsvermögen beschreibt, hierzu gibt es viele interessante Untersuchungen. Eine davon beschäftigt sich auch mit Bewegungsabläufen, sie wurde unter der Leitung von dem Psychologen Prof. Dr. Johannes Michalak an der Universität Witten/Herdecke durchgeführt. Er hat untersucht, wie sich die Körperhaltung beim Gehen auf die kognitiven Leistungen von Studenten auswirken kann. Man hat eine Gruppe aufgefordert, beim Gehen Schultern und Kopf hängen zu lassen, also gewollt „depressiv“ durch die Gegend zu schleichen. Eine zweite Gruppe sollte mit erhobenem Kopf und aufrechter Körperhaltung ein „fröhliches Gangbild“ abgeben. Obwohl die beiden „Gangarten“ von den Probanden gewollt, quasi „aufgesetzt“ durchgeführt wurden, gab es deutliche Unterschiede in einem Test, der dann durchgeführt wurde.

Zusammenhang zwischen Körper und Psyche nachweisbar

Den Versuchsteilnehmern wurden positive (z.B. „mutig“, „attraktiv“) und negative Wörter (z.B. „langweilig“, „dumm“) dargeboten. Sie sollten entscheiden, ob sie sich durch diese Wörter angesprochen fühlen. Nach acht Minuten wurde dann ein nicht angekündigter Gedächtnistest durchgeführt und das Ergebnis spricht für sich: Probanden, die „depressiv“ gelaufen sind, haben  mehr negative Wörter behalten, während die Personen, die „fröhlich“ gelaufen sind, sich deutlich mehr positive Wörter gemerkt haben. Johannes Michalak sagt hierzu: „Das zeigt, dass unsere Art sich zu bewegen Einfluss darauf hat, ob wir eher positive oder negative Informationen verarbeiten. Es gibt also einen Zusammenhang zwischen Körper, hier der Gangart, und der Psyche, hier der Art, welche Informationen wir uns merken. Solche Ergebnisse könnten in Zukunft dazu verwendet werden, Behandlungsmöglichkeiten für Depressionen zu entwickeln, die über eine Veränderungen von körperlichen Prozessen wirken“. Das Ergebnis offenbart, dass auch unser Körper Signale an Geist und Psyche sendet – es gibt dieses Resonanz also auch „aufsteigend“ vom Körper hinein in die Gedankenwelt und nicht nur „absteigend“ von den Gedanken hin zum Körpererleben.

Unterstützendes Bewegungstraining „happy  wingwave-walk“

Zu dieser Erkenntnis gibt es ein einfaches Bewegungstraining: gehen Sie „fröhlich“, sitzen Sie „gut gelaunt“, laufen Sie gewollt „beschwingt“. Selbst, wenn es Ihnen aufgesetzt und gewollt vorkommt, sendet der Körper Ihrem Gehirn allein über die Körperhaltung positive Signale, die der Stimmung gut tut. Unterstützen Sie dieses Training mit der wingwave-Musik, wir nennen diese Kombination „happy  wingwave-walk“. Auch das wingwave-Balance-Training kann Sie dabei unterstützen, diese Methodik in Ihren Alltag zu integrieren. wingwave-Coaches und wingwave-Trainer finden Sie unter www.wingwave.com.

Quelle: http://www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/unsere-art-zu-gehen-beeinflusst-was-wir-uns-merken/, gesehen am 05.05.2015 um 13:37 Uhr