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Mexiko und „Der innere Fakir“

In diesem Jahr habe ich das erste Mal eine wingwave-Coaching-Ausbildung in Mexiko durchgeführt. Mexiko habe ich sonnig und farberfüllt erlebt. Neben dem Training hatte ich auch Zeit, ein wenig die sehr freundlichen Leute und das Land zu erleben. So habe ich auch das Haus der bekannten mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo in Mexico City besucht. Frida Kahlo (*6. Juli 1907 – †13. Juli 1954) litt ihr ganzes Leben unter chronischen Schmerzen also Folge eines Busunglücks. Ihre Leiden verarbeitete sie in vielen Kunstwerken – vor allem in Bildern.

Nach meinem Psychologie-Studium widmete ich mich Mitte der 80er Jahre als eine der ersten deutschsprachigen Diplom-Psychologinnen dem Bereich der psychologischen Schmerztherapie. Diesen habe ich seinerzeit als besonders interessant erachtet, da es hier noch recht wenige  Behandlungskonzepte gab. Mein Mann Harry Siegmund und ich entwickelten in diesen Jahren  Behandlungsgrundsätze des psychologischen Schmerz-Managements, die bis heute in den Fachkliniken eingesetzt werden. Vor allem lernen die Schmerzpatienten, wie sie durch eine gezielte „Gehirnbenutzung“ ihren Wahrnehmungsfokus auf gesunde und angenehme Gefühle, auf Entspannung und Wohlgefühl lenken können. Wichtig dabei ist immer die Kombination mit allen nötigen und wichtigen Behandlungen, man spricht hier von „Kombinationstherapien“. Schmerzen sind für viele Menschen ein beeinträchtigendes Lebensthema. Und dass unbehandelte akute Schmerzen zu chronischen Schmerzen werden, ist bereits seit langem aus klinischen Untersuchungen bekannt. Bestimmte Gehirnzellen können Schmerzen „lernen“ wie Geige-Spielen oder Rechnen. Sind sie immer wieder Schmerzimpulsen ausgesetzt, verändern sie ihre Aktivität und ihre Sensibilität. Irgendwann reicht nur ein ganz leichter Reiz aus, um einen Schmerzimpuls zu senden. Am Ende fehlt der eigentliche Auslöser und es bleibt der Schmerz, der sich im Gehirn zum Schmerzgedächtnis entwickeln kann. Mit der von uns entwickelten wingwave-Methode kann das Schmerzgedächtnis besonders schnell und effektiv „gelöscht“ werden. Das wurde vor allem in einer Studie zum Thema „Sportverletzungs-Stress“ an der Deutschen Sporthochschule Köln belegt. Auch unsere Methode Magic Words kann sehr unterstützen. Mit Magic Words können Wörter gezielt positiv aufgeladen- oder auch entkräftet werden. So formt man ein Wort für Seele und Körper zu einem positiven Zukunftsboten. Das Wort „Migräne“ beispielsweise kann befreiend und entspannend wirken – wenn man das Wort in bunt getupften Buchstaben malt, innerlich sieht oder fröhlich singt oder innerlich hört. Wörter haben Macht, die allein schon beim Aussprechen, Denken oder Zuhören Gefühle und Reaktionen auslösen kann. Stellen Sie sich das Wort „Schmerzen“ in bunten Buchstaben, als Wolkenbild vor blauem Himmel oder mit Wattebäuschen gelegt vor. Spüren Sie nach, auf welche Weise dieser „Sinneszauber“ eine gelassene Reaktion im Körper bewirken kann. Mit Magic Words wird die die Energie der Macht der Wörter positiv für persönliche und berufliche Lebensziele genutzt. Eine weitere „Fakir-Übung“ kann sein, sich auf den Körperteil zu konzentrieren, der sich gerade in diesem Moment angenehm anfühlt – und wenn es das Ohrläppchen ist.

Man kann seinen inneren Fakir entwickeln und stärken! Fakire sind Menschen, die durch ein gezieltes Mentaltraining gelassen auf Schmerzen reagieren können. Es gibt sie auf der ganzen Welt – nicht nur in Indien, auch in Südamerika und Afrika. Und mit unseren Mental-Management-Übungen kann auf der ganzen Welt jeder seinen „inneren Fakir“ entdecken.

Egal wie´s auch sein mag: bunt ist wichtig! Das wusste auch Frida Kahlo. Ihre Bilder – und auch ihr Haus in Mexico City – wirken trotz des Leidens der Künstlerin immer farbenfroh und lebens-bejahend.

Mehr zum Buch Magic Words finden Sie unter: http://wingwave-shop.com/buecher/magic-words-der-minutenschnelle-abbau-von-blockaden.html