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Vom Schlangenbiss zur Herbst-Phobie

Vielerorts macht sich nun der Herbst spürbar bemerkbar. In meinem neuen Buch „Schnelle Hilfe bei Angst und Stress“ findet sich das Kapitel „Das Rascheln der Blätter: Vom Schlangenbiss zur Herbstangst“, in dem eine kleine Geschichte ein einprägsames Beispiel für unbewusst wirksame Stressreize beschreibt. Darin ist es Herbst und einer unserer steinzeitlichen Vorfahren hockt gemütlich am Lagerfeuer und brät sich sein selbst gefangenes Abendbrot. Plötzlich hört er hinter sich das Geräusch raschelnder Blätter. Er dreht sich zum Laubhaufen um – aber da ist es schon zu spät! Er wird von einer giftigen Kreuzotter gebissen, sie hatte sich herangeschlängelt und das Geräusch verursacht. Der Mann wird ohnmächtig, ist ein paar Tage krank – aber er überlebt den Unfall. Seither hat er vor jeder Schlange schreckliche Angst. Allerdings nicht nur vor grauen Kreuzottern, auch beim Anblick grüner, orangener, getupfter oder gestreifter Schlangen hüpft er panisch in die Luft.  Selbst ein etwas gekrümmtes Holzstück auf dem Fußboden versetzt ihn in Angstzustände. Real hat er aber nur ein graues „Schlängeltier“ gesehen. An dieser Stelle sprechen wir von der Generalisierung. Die Furcht entsteht bei allem, was auch nur entfernt an die Kreuzotter erinnert. Unser Steinzeitmensch vergisst das Ereignis im Lauf der Monate. Nun wird es Herbst und er geht in den Wald, um sich einmal wieder ein Abendbrot zu fangen. Plötzlich fallen vor seiner Nase drei Blätter von einem Baum und machen dabei ein raschelndes Geräusch. Er erschrickt furchtbar und weiß gar nicht, warum! Er geht zum Therapeuten – den es vielleicht damals auch schon gab – mit folgender Klage: „Ich bin ein tapferer Jäger und habe neuerdings eine Herbstphobie! Ich habe schreckliche Angst vor raschelnden Blättern – was ist nur mit mir los?“  Auf diese Weise haben Menschen oft Angst vor Dingen – und verstehen gar nicht so richtig, warum. Unser Gehirn arbeitet hoch assoziativ. So kommt es dazu, dass im Coaching und Therapie allzu oft statt der eigentlichen Stress-Ursache nur „das Rascheln der Blätter“ behandelt wird. Bei wingwave finden wir punktgenau den eigentlich wirksamen Auslöser – das führt zu einer besonders schnellen und punktgenauen Wirkung der Methode. Die nächsten wingwave-Trainings gebe ich im Oktober in Toronto, Hamburg und Mexiko Stadt. Viele Darstellungen von und mit wingwave werden mit dem Monarch-Schmetterling gestaltet. Der Amerikanische Monarch ist ein besonders hübsches Exemplar und auffällig orange-schwarz gezeichnet. Sehr beeindruckend ist, dass einzelne Tiere bei ihrer Wanderungen im Herbst in Nordamerika bis zu 3600 Kilometer zurücklegen. Mit Glück sehe ich in Amerika einen von ihnen. Hier ist noch ein Video, dass unter anderem die Schönheit dieser Tiere zeigt: http://youtu.be/D2Qx93RChhQ

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Heute begrüße ich Sie mit cooler Sonnenbrille und hoffe, dass dies einen guten Eindruck macht. Aber sind Sonnenbrillen wirklich so cool, wie sie aussehen? Die Stimmung können Sie jedenfalls tatsächlich senken! Die Augen sind das „Fenster der Seele“ und bringen Licht in unser Nervensystem. Durch Licht wird im Körper die Produktion des Glückshormons Serotonin hochgefahren und die Bildung von dem müde machenden Hormon Melatonin, das in der Zirbeldrüse im Gehirn produziert wird, gehemmt. Da wir uns tagsüber angenehm wach und aktiv fühlen wollen, wird Melatonin bei Dunkelheit ausgeschüttet, deshalb werden wir abends müde. Serotonin ist ein „Wohlfühlhormon“ und hat positive Auswirkungen auf die Stimmung – vor allem auch tagsüber. Ausreichend Serotonin im Körper macht ruhig und ausgeglichen, ein Mangel führt beispielsweise schlimmstenfalls zu einer „saisonal-affektiven Störung“ (die wir auch z.B. als „Winterdepression“ bezeichnen), zu einer emotionalen Überempfindlichkeit bis hin zu Schlafstörungen. Wer zu häufig durch die dunklen Gläser blickt, suggeriert seinem Körper also, dass es dunkel ist und provoziert die Melatoninproduktion, zu einem Zeitpunkt, an denen diese gar nicht gebraucht wird. Also Sonnenbrille auch mal abnehmen – gerade bei sonnigem Wetter! Denken wir auch an die Weisheit der Sprache: da gibt es die Sonne im Herzen, da geht bei einer guten Idee „ein Licht auf“ und klugen Menschen wird ein „helles Köpfchen“ nachgesagt. Auch bei wirkungsvollen Imaginationstechniken wirken innere Bilder besonders positiv, wenn wir sie hell beleuchten und strahlen lassen.  Ich wünsche allen Lesern viele schöne Stunden mit strahlend guter Laune – egal ob die Sonne innen oder außen scheint! Und sollte das nicht so ganz von allein klappen wollen, empfehle ich mein neues Buch „Schnelle Hilfe bei Angst und Stress“! – gerade erschienen im Weltbild-Verlag. Ein Buch für alle! Denn Angst kennt jeder und Stress kennt jeder. Und die Antwort auf die Frage, wie man zu schneller und effektiver Hilfe gelangt, wenn´s einem einfach zu viel wird, gebe nicht nur ich, sondern auch wingwave. Ich freue mich auf interessierte Leser!